Wie sollte Deutschlands Startelf im ersten Gruppenspiel aussehen?
Am Sonntag, den 14. Juni 2026, um 19:00 Uhr startet für die deutsche Nationalmannschaft das WM-Abenteuer gegen Curaçao. Eines ist klar: Egal welche elf Spieler des 26-köpfigen Kaders starten werden – ein deutlicher Sieg gegen den Debütanten aus der Karibik ist Pflicht. Trotzdem sollte Bundestrainer Nagelsmann auch im Hinblick auf die weiteren Spiele seine bestmögliche Mannschaft aufstellen. Wer dazu gehört, klären wir jetzt!
Tor
Die Torwartfrage wurde vor Kurzem geklärt: Manuel Neuer wird, sofern er fit ist, ein letztes Mal das deutsche Tor hüten. Durch seine Leistungen bei Bayern München in der zweiten Saisonhälfte ist das absolut nachvollziehbar – und er ist vermutlich immer noch die beste Option auf dieser Position.
Verteidigung
Drei von vier Positionen sind gesetzt: Kapitän Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger sowie die Innenverteidiger Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck. Auf der Linksverteidigerposition herrscht noch etwas Unklarheit zwischen Nene Brown und David Raum. In den Testspielen gegen Finnland und die USA bekam Brown den Vorzug, weshalb er vermutlich auch gegen Curaçao starten wird. Diese Entscheidung wäre durchaus sinnvoll, da der Frankfurter enormes Tempo über links mitbringt. Raum aufzustellen wäre trotzdem keineswegs eine Verschlechterung.
Mittelfeld
Vor allem im Testspiel gegen Finnland haben Aleksandar Pavlović und Felix Nmecha bewiesen, dass sie Deutschlands Mittelfeld-Duo bei der WM bilden sollten. Mit Pavlović als Abräumer und Nmecha als Box-to-Box-Spieler ergänzen sich die beiden sehr gut und sollten daher den Vorzug vor Goretzka oder Stiller erhalten.
Angriff
Der wichtigste Spieler ist hier aktuell Liverpools Florian Wirtz. Der WM-Debütant ist auf der linken Außenbahn absolut gesetzt und Deutschlands gefährlichster Offensivspieler.
Durch den kurzfristigen Ausfall von Lennart Karl sollte Leroy Sané auf dem rechten Flügel ebenfalls sicher starten. Auch wenn er zuletzt oft in der Kritik stand und keine überragende Saison bei Galatasaray gespielt hat, hat er in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er ein Weltklassespieler sein kann – und auch in den beiden Testspielen hat er überzeugt.
Auf der Zehn spalten sich die Meinungen. Viele sagen, dass Jamal Musiala ohne Wenn und Aber starten muss, andere sehen das anders. Ich bin der Meinung, dass der Münchner in seiner aktuellen Form noch kein Startelf-Kandidat ist. In den Testspielen hat man gesehen, dass kaum eines seiner Dribblings funktioniert hat – genau jene Stärke, die ihn in der Vergangenheit so gefährlich gemacht hat.
Stattdessen tendiere ich zu Deniz Undav als hängender Spitze und Kai Havertz im Sturm. Beide sind in Topform und haben in den letzten Spielen ihre Treffsicherheit bewiesen. Auch wenn diese Kombination vermutlich nicht zustande kommen wird, da Nagelsmann Musiala aller Voraussicht nach aufstellen wird, wären Undav und Havertz leistungstechnisch aktuell die bessere Wahl.
So würde ich Deutschland gegen Curaçao aufstellen: Tor: Manuel Neuer
Verteidigung: Joshua Kimmich – Jonathan Tah – Nico Schlotterbeck – Nene Brown
Mittelfeld: Aleksandar Pavlović – Felix Nmecha
Angriff: Leroy Sané – Deniz Undav – Florian Wirtz – Kai Havertz
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