Griechischer Messi wird Brandt-Nachfolger
Nach sieben Jahren und über 300 Pflichtspielen hat Julian Brandt den BVB in diesem Sommer verlassen. Wo es den 30-jährigen Offensivspieler hinzieht, ist derzeit noch offen. Was allerdings feststeht: Die Dortmunder rund um Sportdirektor Ole Book haben nun einen Nachfolger für den langjährigen Routinier gefunden.
Ein Kommentar von schneller16er!
Mit Konstantinos Karetsas wechselt ein 18-jähriger Grieche für 30 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro Boni vom KRC Genk nach Dortmund. Ganz schön viel für ein 18-jähriges Talent, von dem in Deutschland kaum jemand gehört hat, könnte man meinen.
Falsch gedacht! Tatsächlich hat Karetsas in seinem jungen Alter bereits mehr Profierfahrung sammeln können als kaum ein anderer in seiner Altersklasse und hat seine Qualitäten auch schon auf internationaler Bühne gezeigt.
Beim KRC Genk kam er in den letzten zwei Jahren auf 84 Spiele und schoss dabei 15 Tore – 13 davon in der letzten Europa-League-Runde, in der die Belgier im Achtelfinale an Freiburg scheiterten. Ebenfalls lief der trickreiche Offensivspieler bereits zehnmal für die griechische A-Nationalmannschaft auf und erzielte dort drei Treffer.
Für Jobe Bellingham, der ein Jahr älter als Karetsas ist, zahlte der BVB im vergangenen Jahr fast dieselbe Summe. Bellingham kam davor in der zweiten englischen Liga auf ähnliche Einsatzzeiten wie der Grieche in Genk, hatte jedoch noch keine internationale Erfahrung. Nicht nur deshalb könnte Karetsas für Dortmund deutlich wertvoller sein als der Engländer.
Außergewöhliche Dribblings
Karetsas kann in der Offensive sowohl auf der Zehn als auch auf dem rechten Flügel eingesetzt werden. Da die Schwarzgelben unter Niko Kovač mit zwei offensiven Mittelfeldspielern spielen, wird Karetsas vermutlich die halbrechte Position übernehmen. Dort zeichnen ihn vor allem flinke, trickreiche Dribblings, Spielwitz und beidfüßige Distanzschüsse aus. Durch sein außergewöhnliches Tempodribbling hat er in den sozialen Medien sogar den Spitznamen „Griechischer Messi” erhalten. Die BVB-Fans könnte Karetsas in der neuen Saison eher an Ousmane Dembélé während seiner Zeit in Dortmund erinnern.
Für Karetsas ist der BVB ebenfalls ein sinnvoller Schritt. Dort wird ihm nicht nur der Wechsel in eine europäische Top-5-Liga und die Champions League geboten, sondern auch die Rolle eines gesetzten Schlüsselspielers in der Offensive, der sich beweisen und Verantwortung übernehmen kann. Bei Mitbietern wie dem AC Milan hätte er diesen Stellenwert vermutlich noch nicht gehabt.
Die Bundesliga darf sich also auf ein weiteres Ausnahmetalent freuen, das die Fans in der kommenden Saison zum Staunen bringen wird!
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